Aussergewöhnliche Frauen Teil 3

Außergewöhnliche Frauen achten nicht auf ihre Gesundheit weil sie egoistisch und selbsteingenommen sind. Sie achten auf ihre Gesundheit – in allen Bereichen – weil sie sich um ihre Mitmenschen sorgen. Nur wenn deine eigene Tasse gefüllt ist, kannst du auch an andere weitergeben.

Deshalb sind diese zwei nächsten Themen in dieser Serie so entscheidend und wichtig:

Außergewöhnliche Frauen

… bewegen sich regelmäßig

  • Regelmäßige Aktivitäten formen den Körper und machen Körperbereiche besonders stark, die häufig genutzt werden. Mit anderen Worten: hast du eine ausgeglichene und gesunde Bewegungsroutine, zeigt sich das in deinen Körperproportionen. Auch ungesunde und schlechte Aktivitäten wie gekrümmtes sitzen wirkt sich langfristig auf deinen Körper aus.
  • Brauchst du Motivation und gute Gründe um dich mehr zu bewegen? Bitteschön, hier ist eine ganze Liste an Vorteilen, die regelmäßige Bewegung dir bringt:
    – starker Körper, der effizient und ausdauernd funktioniert
    – verbesserter Transport von Sauerstoff und Nährstoffen
    – Abfallprodukte werden besser heraustransportiert
    – erhöht Energielevel
    – reguliert den Appetit
    – du kannst mehr essen, denn Muskulatur verbraucht auch im Ruhezustand Energie!
    – es verbessert die Stimmung und den Umgang mit Stress
    – stärkt Knochen, Bänder und Sehnen
    – reduziert Verletzungsgefahr
    – verbessert die Haltung, das Gleichgewicht und Balance
    – Herzgesundheit und -funktion wird unterstützt
    – senkt den Blutdruck, unterstützt Verdauung und Ausscheidung
    – entspannt und verbessert den Schlaf

So bringst du mehr Bewegung in dein Leben:

  1. Bewegung für Zwischendurch
    – Nutzte Pausen und kurze Klogänge um etwas Bewegung einzubauen (Ausfallschritte auf dem Weg zum Badezimmer, Sit-ups in der Werbepause, zu Fuß zur Arbeit, Fahrrad nutzten, weiter weg parken, Treppen statt Aufzug nutzen)
  2. Respektiere Körperrhythmen
    Für uns Frauen spielt nicht nur der Zirkadiane Rhythmus eine große Rolle (siehe Podcast von letzter Woche), sondern auch der infradiane Rhythmus ist sehr entscheidend um große Workouts zu planen. Während der Luetalphase und auch der Monatsblutung darf Ausdauertraining ruhig etwas reduziert werden. Dafür kann man aber Krafttraining stärker integrieren. Nach der Periode bis hin zum Eisprung haben wir als Frauen Extraenergie und können etwas härter trainieren und zum Beispiel HIIT Einheiten einbauen. Dazu gibt es mehr in DIESEM PODCAST.
  3. Achte auf deinen zirkadianen Rhytmus
    Der Tag-Nacht-Rhytmus bestimmt Körpertemperatur, Schlaf, Hunger, Sättigung, Hormonproduktion, Energie und Konzentration.
    Mit anderen Worten: wird der zirkadiane Rhytmus respektiert, unterstützt dies alle Lebens- und Gesundheitsbereiche
  4. Respektiere deinen Stresslevel
    Hast du viel um die Ohren – sei es Zeitdruck oder Nährstoffmangel – reagiert dein Körper damit, dass du verstärkt Cortisol ausschüttest. Dieses Stresshormon ist entscheidend und wichtig. Allerdings nicht dauerhaft und in hohen Mengen! Ist dein Stresslevel ohnehin hoch, darf Ausdauertraining erst einmal pausieren bis der Stress im Griff ist. Kraftsport ist in solchen Zeiten eine viel bessere Option.

    Respektierst du dieses entscheidende Hormon nicht, wirkt sich das auf deine Hormonbalance und deine Fruchtbarkeit aus.

… pflegen ihren Darm

Der Darm ist eins unserer wichtigsten Organe um Nährstoffe aufzunehmen, unsere Stimmung gleichmäßig und entspannt zu halten und hat außerdem ganz viel mit unseren Hormonen und der Flüssigkeitsregulation des Körpers zu tun.

Auch beherbergt der Darm gut 80% des Immunsystems. Du kannst sehen, dass es gar nicht so unwichtig ist den Darm zu heilen wenn man Hormonbalance und ganzheitliche Heilung erreichen möchte.

Ist der Darm nicht gesund, zeigt sich das anhand von vielen Symptomen, hier ist eine kleine Auswahl dieser Symptome:

  • chronische Pilzinfektionen
  • Schmerzen im Körper
  • Reizdarmsyndrom
  • schlechte Nährstoffaufnahm/ Nährstoffmangel
  • Übergewicht
  • unregelmäßiger Stuhlgang (seltener als 1x, öfter als 5x am Tag)
  • Kopfschmerzen
  • Verstopfungen/ Durchfall
  • PMS
  • schlechte Haut, häufige Ausbrüche
  • Allergien
  • Launenhaftigkeit/Depressionen
  • Brain fog, Konzentrationsschwierigkeiten
  • Hamorrhoiden
  • Müdigkeit
  • Blähungen
  • ….

Den Darm endlich verstehen

Ich vergleiche den Darm gerne mit einem Wohngebäude, das viele Parteien hat. Diese Parteien sind NIEMALS leer! Entweder sind gute oder schlechte Bewohner in diesem Wohngebäude. Entweder achten und pflegen sie ihr Umfeld und einander, oder sie zerstören ihr Umfeld und benehmen sich respektlos.

Ein gesunder Darm hat eine Darmflora, die aus hilfreichen Bakterien besteht. Diese Bakterien unterstützen die Allgemeingesundheit, bilden eine dicke Schicht, die Krankheitserreger nicht durchlässt und stellt sogar Nährstoffe her wie Vitamin K.

Ein ungesunder Darm dagegen hat eine kleine Anzahl an hilfreichen Bakterien, wird aber hauptsächlich aus schädlichen Bakterien zusammengestellt. Diese Bakterien sorgen dafür, dass die Darmwände entzündet sind, sich weiten und damit ganze Nahrungspartikel in den Blutkreislauf lassen.

Wie kann man die Darmflora beeinflussen?

Da Darmbakterien lebende Organismen sind, verhalten sie sich wie alle Lebewesen: fühlen sie sich wohl, vermehren sie sich und werden stärker. Das ist der Fall für hilfreiche aber auch für schädliche Bakterien!

Das heißt im Klartext: fütterst du die richtigen Bakterien, werden sie stärker und unterstützen deine Gesundheit nachhaltig.

Essentielle (gesunde) Flora nähren und versorgen:

  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Kohlgemüse (Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Spargel, Weiß- und Rotkohl, Grünkohl, usw.)
  • Blattgemüse (Spinat, Grünkohl, Bok Choy, Kräuter, Rucola)
  • Knochenbrühe
  • Kokosnussprodukte
  • Omega-3-Fettsäuren (Avocado, Chia, Fisch, Leinsamen)
  • Apfelessig
  • Ingwer
  • Kurkuma
  • fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut, Miso, Kimchi, Apfelessig, Kombucha…)

Vermeide:

  • tierische Milchprodukte
  • Zucker, Rübensirup, künstliche Süßungsmittel
  • Getreide (vor allem Weizen)
  • Fertigprodukte (enthalten Konservierungsstoffe, Zucker, Milch…)
  • Konventionelles Fleisch (Nitrit und Nitrat)
  • Chlor aus Trinkwasser
  • Genmanipulierte Nahrungsmittel (Mais, Soja, Baumwolle)

Außerdem kannst du deine Verdauung mit folgenden Tipps unterstützen:

Trink nicht während dem Essen da es deine Verdauungssäfte verdünnt.

Nimm dir Zeit um dein Essen zuzubereiten und zu essen.

Atme tief bevor du deine Mahlzeit beginnst um die Darmflora und Verdauungsenzyme vorzubereiten.

Nutze die Bristol Stool Chart um deinen Stuhl zu beobachten und zu kontrollieren.

Verpasse nicht die anderen Podcasts dieser Serie:

Außergewöhnliche Frauen….

… evaluieren.
… ernähren sich ihrem Körpertyp entsprechend.

… wissen wieviel Schlaf sie brauchen.
… wissen was Erholung für sie bedeutet.

… bewegen sich entsprechen ihres Körpertyps.
… pflegen ihren Darm.

… entgiften regelmäßig.
… kennen ihre Hormone und ihren Stoffwechsel.

… nutzen Nahrung als Medizin.
… supplementieren.


Shownotes:

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